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Quest

Frage mich.. was war aus mir geworden?  Realitycheck .  Der Ernst des Lebens hatte mich auf die Schippe genommen.   Hahaha.  Lustig war hier eigentlich garnichts, mein Körper streikte, sträubte sich gegen gewisse Kontakte und Räume, mein Verstand versuchte wie immer alles durch analysieren und einordnen zu lösen, doch das, was mir schwer fiel, war es, die Schritte umzusetzen.  But I'm on my way.  Viele kleine Schritte, einer nach dem nächsten.  Sie brauchen das Selbstbewusstsein, um unsichere Räume zu verlassen und auf lange Sicht die Vermeidung zu vermeiden. Widerspruch in sich? Vermeidung vermeiden? Okay, man könnte auch sagen: ich brauche kein Vermeiden mehr.  Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Vorbereitens.  Ich erinnere mich an die Ampel. Grün, Orange, Rot. Beziehungsebene? Inhalt? Wo liegt meine (Scham-) Grenze? 

gedanken.

Bild
  Schreiben. War mal so wichtig, wie atmen. Dem ganzen im Innen einen Raum geben, zum Existieren.  Schriftart aussuchen und verändern, erinnere mich an frühere Tage, an denen ich Stunden damit zubrachte, auf Wordprogrammen Schriften und Farben auszuwählen. Lange her. Ich war kleiner. So oft in den letzten Tagen fühle ich mich jünger. Manchmal sprudeln Worte wasserfallartig aus mir heraus.  Ich möchte berichten, von gestern. Und von diesem Bild.  Ich saß neben meinem Freund auf dem Bett und wir sprachen über diese Art von psychedelischer Kunst. Ich nahm wahr, dass er schon ein wenig genervt war von meiner ängstlichen Reaktion auf das Bild. Ich sprach darüber. Was es in mir auslöste. Und das war nunmal:  Omnipräsenz. Allumfassend. Sich nirgends verstecken können. Nirgends sicher sein. Augen die überall lauern und dich beobachten. Deine eigenen Blicke oder Augen, die sich ins Außen erstrecken. Panik.  Der Diskurs über das Werk nahm seinen Lauf, als er mir sagt...

Meine Worte

Ganz einfach und doch drückt es aus, was dieser Raum mir bedeutet. Meine Worte. Meine Worte sind mir heilig, sie sind diejenigen, die ich wähle um mich mitzuteilen. Jene, die hier ihren Platz finden um niedergeschrieben zu werden.    Die Sprache und das Schreiben.  Jedesmal in mir, wenn ich mich dieser Facette hinwende, geht mein Herz auf, Tränen bahnen sich ihren Weg, deuten sich manchmal noch an. Es ist wie eine altbekannte Heimat in mir. Und so selten findet das Raum. Ja, das Handschriftliche ist mir manchmal zu unbequem, irgendwann schmerzt die Hand vom Schreiben und es dauert alles viel zu lange. Ja, da bin ich ungeduldig. Bis ich den einen Gedanken zu Papier gebracht habe, sind schon 30 weitere in meinem Kopf und meine Finger kommen kaum hinterher. Also sitze ich jetzt vor meinem Laptop und genieße das wohlige Gefühl, nach Hause zu kommen. Warum das Schreiben mich so berührt? Ich ahne es nur. Doch es war schon früh ein Bestandteil meines Lebens. Ich hab se...